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Antragstellung

Zur Erleichterung der Antragstellung und Abrechnung mit der BVAEB (nur Versicherte: Eisenbahn und Bergbau!) haben wir hier die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Schritt 1:

Die ersten zehn Psychotherapiesitzungen sind bewilligungsfrei. Spätestens vor der zweiten Psychotherapiesitzung muss von dem/der PatientIn eine ärztliche Bestätigung eingeholt werden als Voraussetzung bzgl. einer Kostenübernahme für psychotherapeutische Behandlungen.

Schritt 2:

Alle Formulare zur Kostenübernahme stehen als Download im Formular-Center zur Verfügung.
Spätestens bis zur sechsten Psychotherapie-Sitzung sollten die von dem/der PsychotherapeutIn und z.T. dem/der PatientIn ausgefüllten Formularevon dem/der PsychotherapeutIn ans Büro des WLP gesendet werden, sodass die Begutachtungsstelle eine Stellungnahme vornehmen kann.

Schritt 3:

Die Begutachtungsstelle des WLP prüft die Unterlagen zur Antragsstellung auf Kostenübernahme und leitet positive Stellungnahmen an die BVAEB weiter. Vom Einlangen der Unterlagen im WLP bis zur Übermittlung der Stellungnahme an die BVAEB benötigt der WLP einen Zeitraum von ca. 2 Wochen. Bei unvollständigen Unterlagen oder Fragen nimmt die Begutachtungsstelle zur Klärung Kontakt mit dem/der PsychotherapeutIn auf.

Schritt 4:

Die Bewilligung oder Ablehnung des Antrags auf Kostenübernahme bekommt der/die PsychotherapeutIn von der BVAEB direkt zugesandt. Die BVAEB behält sich vor, in Fällen, wo die Krankheitswertigkeit aus Sicht der BVAEB nicht eindeutig hervorgeht, die Entscheidung der Begutachtungsstelle zu korrigieren dh. auch bei positiver Stellungnahme durch den WLP, ist die BVAEB berechtigt, den Antrag auf Kostenübernahme abzulehnen.

Schritt 5:

Die weiteren Honorarnoten sind in Form des Formulars

von dem/der PsychotherapeutIn monatlich oder pro Quartal direkt an die BVAEB zu übermitteln. Hier ist der/die PatientIn nicht involviert. Es werden derzeit € 53,00 pro Einzelsitzung an den /die PsychotherapeutIn abgegolten. Der/die PsychotherapeutIn darf darüberhinaus an den/die PatientIn keine Honorarforderungen stellen.

Schritt 6:

Die BVAEB gewährt insgesamt max. 30 Sitzungen. Sollte die Notwendigkeit zur Fortsetzung der psychotherapeutischen Behandlung über 30 Sitzungen hinaus bestehen, so ist dies im Rahmen der Kostenzuschussregelung möglich. Hierfür ist das Formular

zu verwenden und bei der BVAEB einzureichen. Um eine Behandlungsunterbrechung zu vermeiden, sollten die 30 Stunden noch nicht ausgeschöpft sein, wenn der Fortsetzungsantrag von dem/der PsychotherapeutIn an die BVAEB gestellt wird.

Schritt 7:

Im Rahmen der Zuschussregelung sind die Psychotherapiesitzungen nicht mehr mit der BVAEB, sondern mit dem/der PatientIn direkt zu verrechnen. Der/die PatientIn bekommt derzeit € 28,00 € pro Sitzung von der BVAEB rückvergütet.